Spargel-Tonnato

Dieses Rezept habe ich in der Essen & Trinken gefunden, abgewandelt und muss es mit Euch teilen. Eine herrliche Spargelvariante!

 

Rein da

500 g weißer Spargel

1 Dose Thunfisch (135g Abtropfgewicht)

1 Hand voll Rucolasalat

500 ml Gemüsebrühe

150 g Crème fraîche

8 El Öl

2 Spritzer Zitronensaft

Zucker

1 El Kapern

8 Scheiben Baguette

Knoblauchzehe

 

 

Und so gehts

Spargelstangen einmal längst und einmal quer halbieren, dann in kochender Gemüsebrühe mit einem Stippen Butter und einer Prise Zucker 3-5 Minuten, je nach dicke, garen. Danach abtropfen lassen und auf einem Teller anrichten. Der Spargel kann nun abkühlen.

 

Dann den Thunfisch, 4 EL Öl sowie Creme fraîche mit einem Zauberstab zu einer Creme verrühren und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Achtung, nicht aufnaschen!!

 

Schält die Knoblauchzehe und reibt die Baguettescheiben damit ein. Dann erhitzt die Knoblauchzehe in 4 EL Öl, gebt die Baguettescheiben dazu und röstet diese bis sie schön knusprig und braun sind.

 

Nun müsst ihr lediglich die Tonnatocreme auf dem Spargel verteilen, den Salat waschen, trocknen und drüber geben sowie die Kapern drüber geben. Sehr, sehr lecker sage ich….


Kirsch-Ahornsirup-Pfannkuchen

Trübe Tassen Stimmung? Dunkle Tage, die Stirn sitzt kraus? Hier gibt’s den schnellen Mood-food-Stimmungsheber Nr.1. Nicht außergewöhnlich, aber eine ungewöhnlich gute Kombi!

 

 

 

Rein da

 

250 gr Mehl

 

1 EL Zucker

 

500 ml Milch

 

3 Eier

 

Prise Salz

 

Butterschmalz zum Braten (ergibt ca. 8 Pfannkuchen)

 

 

 

Glas Kirschen mit Saft

 

Ahornsirup

 

 

 

 

 

So geht´s

 

Zutaten nach und nach in einen Schüttelbecher geben und so vermischen, dass keine Klumpen entstehen, und ab damit in die vorgeheizte Pfanne mit dem ausgelassenen Butterschmalz. Am besten schmecken die Pfannkuchen schön knusprig und direkt aus der Pfanne.

 

Fertige Pfannkuchen auf einen Teller geben und mit Kirschen, ein wenig Kirschsaft und Ahornsirup toppen- diese Kombi ist meeega!

Zu Mood-food-Stimmungsheber Nr.2. geht es hier lang!


Kürbis-Risotto mit Bratwurst

Gemütlich, bodenständig, wohligwarm an kalten Tagen - so würde ich das Gericht beschreiben. Lecker versteht sich ja von selbst ;-). Der größte „Zeitfresser“ hier ist das Würfeln des Kürbisses.

 

Rein da (für 2 P.):

1 Tüte 8-Minuten-Risottoreis

½ kleinen oder ¼ großen Hokkaido-Kürbis

1 mittelgroße Zwiebel

1 gepresste mittelgroße Knoblauchzehe

1 EL Weißer Balsamico/Weißweinessig

300 ml Gemüsebrühe

40 ml Sahne

1 EL Butter

Prise Muskat

3 Zweige Zitronenthymian*

2 grobe Bratwürste

optional: Kürbiskerne fürs Auge

* Nur wenn zur Hand, gibt dem Ganzen eine besondere Note;
erhältlich in gut sortierten Supermärkten oder im Gartencenter im Baumarkt. Geht aber auch ohne…

So geht’s:

Als „Vorarbeit“ bitte zunächst die Zwiebeln (klein) und den Kürbis (ca. 2x2 cm Stücke, ohne Schale) würfeln.

Dann die Zwiebeln zusammen mit Risottoreis 3-4 Minuten in einem heißen Topf mit Butter anschwitzen. Umrühren nicht vergessen!

In der Zeit könnt ihr schon mal die Bratwürste mit einem Messer mehrmalig einstechen und in einer separaten Pfanne schön von allen Seiten anbraten.

 

Zurück zum Topf: Mit dem EL Balsamico ablöschen, Gemüsebrühe, Zitronenthymianzweige und Kürbis dazugeben, Knoblauchzehe hereinpressen und 8 Minuten köcheln lassen. (Bitte im Blick behalten und zwischendurch mal umrühren, bei zu wenig Flüssigkeit noch ein wenig Gemüsebrühe dazugeben).

Nun könnt ihr testen, ob sowohl Kürbis als auch Risotto gar sind und das Risotto ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Finale die Bratwurst in Scheiben schneiden und kurz noch einmal in der Pfanne schwenken und kross werden lassen. Bon Appetit!


"Nasu no miso itame" alias "Japanische Miso Aubergine"

Lange Zeit konnte ich Auberginen rein gar nichts abgewinnen, bis ich zufällig in einem Restaurant über dieses Gericht gestolpert bin. Und seitdem gibt es dieses Gericht mindestens 1x Monat. Auch bei den Frühlingszwiebeln war ich zunächst misstrauisch, aber diese dürfen auf gar keinen Fall fehlen. Traut Euch an dieses Rezept!

 

Rein da:

Pasta Eurer Wahl

1 Aubergine

2 Frühlingswiebeln

2 EL Sojasoße

1 EL helle Misopaste (Asiashop oder größere Supermärkte)

2 EL Mirin (Reiswein)

1 EL Zucker

3 EL Öl

 

 

 

So geht’s:

Zuerst Nudelwasser aufsetzen, dann die Aubergine in grobe Würfel schneiden.

Mit 3 EL Öl die Aubergine 7-10 Minuten anbraten bis sie schön bräunlich ist, gelegentlich rühren. Parallel können die Nudeln in den Topf.

 

Während alles köchelt und brät könnt ihr die Soße anrühren: Sojasoße, Mirin, Zucker und Misopaste in einer Schüssel vermengen.

Frühlingszwiebeln in kleine Stücke schneiden

 

Wenn die Aubergine schön gebräunt ist die Soße eine Minute dazugeben und kurz aufköcheln lassen. Fertig!

Aubergine mit Soße über die Nudeln geben und Frühlingszwiebeln darüber verteilen.
Mir läuft schon wieder das Wasser im Mund zusammen….

 

(Für 2 P.)


Zucchini in basilikum-Knoblauch-Sahne

Ich mag das Rezept so gern, weil es gut kombinierbar ist und zu vielen Gerichten passt. Meine favorisierten Kombis: Einfach so als Pastasoße (siehe auch Foto) oder als Gemüsebeilage zu Schweinefilet und Reis.

 

Rein da:

1 Zucchini

1 Knoblauchzehe

200 g Sahne

Pfeffer, Salz, Muskatnuss

eine Handvoll Basilikumblätter

optional Parmesan

 

Die Kombi Eurer Wahl:

Pasta

ca. daumendicke Schweinefilet Stücke (pro Person 2-3) und ein Beutel/eine Tasse Reis

(2Pers.)

 

So geht`s:

Zuallererst die Pasta oder den Reis in kochendes Wasser geben. Schön im Blick behalten!

 

Gebt dann die Sahne in einen Topf und lasst sie ca. auf die Hälfte einkochen.

In dieser Zeit die Zucchini waschen, in ca. 0,5 cm breite Scheiben schneiden, ca. 5 Minuten goldbraun anbraten und salzen. Zeit die Basilikumblätter zu waschen und in Streifen zu schneiden.

Im nächsten Schritt die Knoblauchzehe in die Sahne hereinpressen. Mit Pfeffer, Salz und Muskatnuss abschmecken und die Sahnesoße zu der Zucchini geben.

Pasta oder Reis abschütten und ein Stückchen Butter hinzugeben.

Die gesalzenen, gepfefferten und mit Curry und Paprika gewürzten Schweinefiletstücke müssten nun von jeder Seite 2-3 Minuten scharf angebraten werden und dann kurz eine Minute ruhen.

In der Zeit könnt Ihr anrichten und die Zucchini-Sahne über die Pasta oder den Reis geben, darüber kommen die Basilikumstreifen und ggf. Parmesan.


Das perfekte Paar: Spargel und Orange

Diese Kombi macht das Rennen!

Hier gibt es ein Rezept für eine leckere Soße die ihr wie auf dem Foto zu Spargel und Lamm essen könnt, aber ebenfalls auch fantastisch mit Pasta und Spargelstücken kombinieren könnt. So beschreibe ich es dann auch im Rezept…

Rein da:

200 ml Sahne

1 saftige Orange (am besten nicht zu süß)

Fondor oder Gemüsebrühenpulver

6-8 Stangen Spargel (für 2 Personen

Pasta nach Wahl

optional Lammfilet (mit Rosmarin und einer Knoblauchzehe)

Salz, Pfeffer, Prise Zucker

 

So geht’s:

Zunächst Nudelwasser aufsetzen und die Pasta auf den Weg bringen.
Den Spargel schälen und in ca. 3-4 cm große leicht angeschrägte Stücke schneiden. In eine Pfanne geben und mit ein wenig Wasser, Gemüsebrühenpulver, Butter und Zucker sowie Salz je ca 8-10 Minuten köcheln lassen (je nach Spargeldicke).

Orange heiß abwaschen. Von Schale 3-4 fingerbreite Streifen fein abschälen (nur Haut, möglichst ohne weiß, das ist bitter). Orange auspressen und den Saft zusammen mit der Sahne und den Zesten ca. 5 Minuten einkochen lassen. Mit Fondor oder Gemüsenbrühenpulver, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. 
Nudeln abschütten, Spargel aus der Pfanne holen und zusammen mit der Soße vermengen.

 

In Kombi mit Lamm dann das Fleisch auf hoher Stufe mit dem Knoblauch und dem Rosmarin anbraten, vom Herd nehmen und kurz in Alufolie nachgaren lassen bis die Teller angerichtet sind.


Mein Liebling-Lachs

Ein Süchtigmacher dank Butter-Honig-Senf-Soja-Soße und ein prima Frühlingsgericht.

Kann mit grünem Spargel serviert werden. Passt aber auch prima zu Nudeln mit Zitronenbutter (Rezept folgt bald).

 

Rein da

10-14 Stangen grüner Spargel

1 EL Butter für den Spargel

(Fondor)

 

Der Hauptakteur: 2 Stücke frischer Lachs

 

Soße:

1 EL Butter,1 EL braunen Zucker, 1 EL Sojasoße,1 EL Honig, 1 EL Senf,

 

(Für 2 P.)

 

So geht`s:

Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Spargel waschen und die holzigen Enden abschneiden. Mit 1 EL flüssiger Butter oder Öl in eine Auflaufform geben, salzen & pfeffern (ich mag es gern etwas würziger mit einer Prise Fondor zusätzlich) und ab in den Ofen! Später kommt noch 1/3 der Soße dazu…

 

Aber das ist eigentlich nur Beiwerk, mir geht es um den Lachs!!!

Butter zusammen mit Zucker schmelzen, Sojasoße, Senf und Honig dazu.

Lachs salzen und pfeffern und mit der Hautseite nach oben in einer feuerfesten Pfanne scharf anbraten. Nach 3 Minuten wenden, 1/3 der Soße über den Lachs geben und 1 weitere Minute braten. Dann die gesamte Pfanne in den Ofen stellen (neben den Spargel). Nach 5 Minuten herausnehmen (testet den Lachs einmal kurz, er müsste nun außen kross aber innen schön saftig sein).
Nun kann angerichtet werden: 1/3 der Soße über den Spargel und das letzte Drittel Soße über den Fisch geben, et voila!


Pasta mit Champignon-Sherrysahne

Nudeln vom Vortag und Champignons wollten verputzt werden, da entstand spontan dieses Gericht. Resteessen können so lecker schmecken….

 

Rein da

6 große Champignons (wir hatten weiße)

1 Paket Katenschinkenwürfel (für Veggies einfach weglassen)

3-4 EL Pinienkerne

1 kleine oder mittlere Zwiebel

1 Knoblauchzehe

200 ml Sahne

2 EL geriebenen Parmesankäse

ein Schuss Sherry

Hühnerbrühepulver

 

Und so geht`s

Nudelwasser aufsetzen, Nudeln zugeben.

Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauchzehe grob würfeln. Alles zusammen in der Pfanne scharf anbraten. Salzen, pfeffern. Mit einen Schuss Sherry ablöschen, Sahne und Parmesankäse zugeben und kurz aufkochen.

Alles in einen Topf umschütten und mit dem Pürierstab grob verkleinern. Mit Hühnerbrühepulver und Salz nachwürzen.

Pfanne kurz ausspülen und Pinienkerne (und wer mag Schinkenwürfel) anrösten. Gibt den Crunch in der Soße.

Wir haben das Essen mit der Penne vom Vortag gegessen. Die Pasta haben wir mit Butter knusprig im Topf angebraten, ergab den Extracrunch.

(Für 4 P.)


Die Feige-Tomaten-Pizza

Eins unserer Familien-Lieblingsgerichte, zigfach erprobt, gelobt und weiterempfohlen weil besonders würzig und besonders durch den ungewöhnlichen Zutatenmix. Auch als Veggie-Variante umsetzbar. Ich empfehle dieses Rezept unbedingt auszuprobieren! Allerdings muss ich hier zugeben, dass es, je nach Bräune des Pizzateigs, ein 24+ Gericht werden könnte ;-)

 

Rein da

Fertiger Pizzateig (ohne Tomatensoße, die brauchen wir heute nicht)

400gr Hack gemischt o. eine vergleichbare Menge Tofu (Brösel o. klein gehackt)

1 Dose Feigen (Dosenfeigen schmecken hier leckerer als frische)

2-3 große Tomaten

Ein Glas Ajvar (Paprikapaste, auch Aivar, z.B. von Kattus, ca. 330 gr..
Wir nehmen "mild" oder "mild-würzig", "feurig" ist uns zu „hot“)

1 Zwiebel, Salz, Pfeffer, Curry, Prise Zucker

 

So geht’s:

Backofen vorheizen wie für den Pizzateig angegeben.

 

Zunächst das Hack anbraten und mit Pfeffer und Salz würzen, dann die Zwiebel klein schneiden und untermischen.

Während das Hack brät, Pizzateig auf einem Blech ausrollen und Tomaten und Feigen in Scheiben schneiden

Bis das erledigt ist müsste das Hack gar sein, ihr könnt den Herd ausstellen und das gesamte Glas Ajvar untermischen.

 

Jetzt wird belegt:

Erst den Pizzateig mit der Hack/Ajvar-Mischung bestreichen und dann abwechselnd eine Reihe Tomaten- und eine Reihe Feigenscheiben legen.

Die gesamte Pizza mit Pfeffer, Salz würzen, die Tomatenscheiben dann zusätzlich mit Curry und einer Prise Zucker würzen.

 

Und ab damit in den Backofen! Für ca. 7-10 Minuten nach ganz oben. Das Hack ist durchgegart, es geht nur um den Teig. Damit dieser auch von unten kross ist lege ich die Pizza dann für weitere 5-7 weitere Minuten ganz unten auf den Backofenboden.

 

Ja richtig, es kommt kein Käse mehr dazu. Ich hoffe Ihr seid genauso begeistert!


Spätzlegratin mit Champignons und Speck

Dieses Gericht hat mir meine Mutter empfohlen und es hat mich nicht auf Anhieb angesprochen. Was aber so unaufgeregt und simple daher kommt, ist reine Tarnung – dahinter steckt ein richtig schmackhaftes Gericht, auch für Kids.

 

Rein da:

Fertige Eierspätzle aus dem Kühlregal (z.B. von Henglein, 400g Packung)

300 g Champignons

150 g Bergkäse

100 g gewürfelter Speck

2 mittlere Zwiebeln (oder eine große)

Butter, Öl, Salz, Pfeffer

 

So geht`s:

Zunächst den Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Die Spätzle mitButter in der Pfanne anbraten (mind. 5 Minuten bzw. einfach bis die anderen Zutaten fertig sind).

Die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden und zusammen mit den Speckwürfeln in Öl anrösten. Derweil die Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden.


Pfannentausch: Raus mit Zwiebel und Speck, dafür kurz die Champignons anbraten. Nun den Käse reiben.


Spätzle*, Speck, Zwiebeln, Champignons und die Hälfte des Käses vermengen und in die Auflaufform geben. Mit Pfeffer und Salz würzen und den restlichen Käse drüber geben. Ab damit für 10-15Minuten in den Ofen bis der Käse ein wenig angebräunt ist.

Bon appetit!

 

* Menge der Spätzle kann variiert werden. Wenn ihr es nicht so nudelig haben wollt, nehmt halt einfach weniger und genießt die restlichen Spätzle einen Tag später mit Bröseln.


Kalbsfiletmedaillons in Madeira

Bei der Soße streiten wir, wer den Topf auslöffeln darf!

 

Rein da:
Kalbsfilet, 2-3 Zweige Thymian, 1 kleine/mittlere Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 250 ml Sahne, 100-150 ml Madeira, 2 EL Bratensoßenpulver. Pasta und Gemüsebeilage.
 

 

So geht`s:

Nudelwasser aufsetzen und Nudeln nach Vorgabe kochen.

 

Zwiebel und Knoblauchzehe fein würfeln und mit einem EL Olivenöl in der Pfanne anbraten. Nicht zu braun werden lassen! 2-3 Zweige Thymian in die Pfanne legen.

 

Mit einer Prise Zucker karamellisieren lassen und mit 125 ml Madeira ablöschen. Kurz köcheln lassen, dann 100ml Wasser und die 200ml Sahne dazu, mit 1-2 EL Bratensoßenpulver würzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wir mögen die Zwiebeln in der Soße, unsere Kids nicht, dann Soße kurz sieben.

 

Kalbsfilet von jeder Seite ca. 3-4 Minuten braten (je nach Größe).

Dazu schmecken z.B. Buttermöhren.