Mein Hamburg kreuz und quer

Das geht in hamburg

 

 


Restaurantszene.

#7 Nina geht aus II. Erprobt und empfehlenswert. Drei Restaurants im Karoviertel– dreimal ganz anders.

Hier kann man nichts falsch machen: Das „Mangold“

Schöne Location mit einer feinen Auswahl auch an veganen und vegetarischen Gerichten, nette Bedienung und insgesamt ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Infos

 

Hip: Das gefundene Fressen

Hausherr ist Samy Deluxe und dementsprechend ansprechend cool ist der Laden. Hier gibt’s Spieße die ihr mit Beilagen kombinieren könnt (Ich schwärme vom Corny Bread, dem hausgemachten Maisbrot, Mmmh) aber auch für Nicht-Spießer eine schöne Auswahl. Das Essen war wirklich lecker, aber auch nichts für Preisfüchse. Infos

 

Tiroler Spezialitäten gibt’s im „Marend“

Gemütlich stylish mit hellen Massivholzmöbeln eingerichteter Laden. Kleine feine Karte mit einer Auswahl an Knödeln die zu leckerem Salat gereicht werden sowie einem dem Empfehlungen nach zu lesen leckeren Gulasch. Preise sind auch voll Ok.

Bei uns gab es aber einen kleinen Beigeschmack: Nachdem wir uns gerade zufrieden nach dem leckeren Knödelessen zurückgelehnt hatten wurden wir gefragt, ob wir noch etwas bestellen wollen, was wir verneinten. Daraufhin wurden wir aufgefordert den Tisch freizugeben "Es ist kalt draußen, es regnet und es tut mir leid, aber es haben auch andere Leute noch Hunger". Vorbei mit der Gemütlichkeit und deswegen auch nur empfehlenswert wenn ihr es eilig habt oder haltet Eure Gläser voll ;-)  Infos


Was man in hamburg gemacht haben muss PT.II

#6 Hamburg-Highlights. Ich habe eine Postkarte von Claudia aus Leipzig bekommen („Postcrossing“, mein neues Hobby) und wurde gefragt, was man in Hamburg auf jeden Fall gemacht haben muss. Es gibt nicht DEN Tipp, sondern ein paar. Hier meine Top 5+:

 

1. Hafenfeeling pur. Spaziert in Oevelgönne entlang der Elbe, vorbei an den zauberhaften Kapitänshäuschen und erfrischt Euch (mit einer Astraknolle oder einem anderen Drink) in dem Lokal „Strandperle“. Ich bin jedes Mal wieder verzaubert und frage mich, warum ich das nicht häufiger mache. Wenn ihr fußstark seid, lauft bis „Teufelsbrück“ und fahrt dann zurück mit der Fähre (mit normalem HVV-Tagesticket machbar!)

 

2. Ab Landungsbrücken: Einmal durch den alten Elbtunnel laufen und den Ausblick auf Hamburg genießen

 

3. Auch ein Wasserthema: Die Alster erobern: ob einmal zu Fuß drumherum (1-1,5 std) oder mit dem Stadtrad, aber am besten natürlich zu Wasser. Neben einem Törn mit Hennings Kutter quer über die Alster, favorisiere ich Rundfahrten mit dem Kanu. Es ist so schön quer durch die Kanäle zu paddeln, zwischendurch an einem der zahlreichen Cafes anzuhalten, um etwas Erfrischendes zu genießen und den einen oder anderen Blick in die tollen Villengärten zu werfen.

 

4. Jedes Mal auch wieder beeindruckend: Der Kontrast zwischen den historischen Gebäuden der Speicherstadt und den hypermodernen, cleanen Gebäuden der Hafencity. Hier müsst ihr einen Spaziergang einplanen (oder wieder zu Wasser: eine Fleetfahrt), optimaler Weise mit Besuch des Miniaturwunderlands, das ist auch für Nicht-Eisenbahnfreunde einmalig und ein Muss.

 

5. Natürlich muss auch jeder Gast einmal auf die Reeperbahn. Am besten nachts, denn tagsüber sieht’s gern mal schmierig aus. Ein Muss: Ein Cocktail im "20up", d.h. im 20. Stockwerk des Empire Riverside Hotels (Achtung, hier darf der Dresscode nicht zu fluffig sein, aber das ist es wert.). Bestellt hier zudem Nüsse (gibt’s kostenlos, und die sind super). Natürlich müsst ihr dann noch einen Sexshop besuchen (ich schleppe meine Besucher in die "Boutique Bizarre"). Danach lasst Euch treiben (Hans Albers Platz, Hamburger Berg, Große Freiheit). Gerade da, wo Euch die Musik und die Leute am meisten zusagen.

 

Oha! Ein paar habe ich aber noch. Dafür mag ich Hamburg auch:

+ Besucht meinen geliebten Isemarkt! Der längste Markt Europas, überdacht unter dem alten HOCHBAHN U-Bahn Viadukt. Jeden Dienstag und Freitag zwischen Hoheluftbrücke und Eppendorfer Baum. Direkt am Eppendorfer Baum könnt ihr leckeres Essen (u.a. Sushi) im "Maral" genießen oder den weltbesten Streuselkuchen im Petit Cafe in der Hegestraße essen.

+ Alternative, designige und ausgefallene Shopkonzepte gibt’s im Karoviertel. Steigt U Feldstraße aus (am besten samstags, da stolpert ihr zudem auf den Flohmarkt am Schlachthof mit viel Kuriosem und Trödeligen). Lasst Euch dann die Marktstraße herunter treiben.

+ In der Schanze könnt ihr auch gut im Dreieck bummeln (Susannenstraße, Schulterblatt, Schanzenstraße). Am Schulterblatt gibt es den besten Kuchen im Cafe "Herr Max!" Abends gehe ich gern ins als Alte Mädchen, gehört zur Ratsherrnbrauerei. Immer voll, aber wenn man kurz wartet, bekommt man meist einen Tisch. Zu empfehlen ist da u.a. ein Tasting Tray mit verschiedenen Biersorten.

+  Im Stadtpark bewaffnet mit Picknickdecke und Vino einem open air konzert gratis lauschen.

+  Auf der Terrasse im gediegenen 5 Sterne Hotel Louis C. Jacob Hotel einen Kaffee genießen (auch Robbie Williams nächtigte dort ;-)) danach nach „Klein Italien“, nach Blankenese, und die Treppen hinunter zum Strand laufen.

+ einen Tagesausflug nach Helgoland

+ Ach ja, wenn Dom ist (= Kirmes), einmal Riesenrad fahren.

+  Muss früh vorab gebucht werden: Eine Besichtigung bei Airbus oder eine Gigantentour durch den Hafen.

+  Pu, und dann noch das gesamte kulturelle Angebot. Unterm Strich: Hamburg ist eine tolle Stadt, immer wieder!


Termine

#5 Meine virtuelle Merkliste

1. SUP – Stand up Paddling Ist ja mittlerweile schon ein alter Hut, gemacht habe ich es trotzdem noch nicht. Mittlerweile gibt es schon SUP 2.0 in Form von SUP- Yoga, SUP-Workouts oder SUP -Hockey. Wobei ich ja schon froh wäre, wenn ich Balance-Guru einfach nur nicht ins Wasser plumpse ;-)

Nachdem wir letztens mit dem Kanu auf Hamburgs Kanälen unterwegs waren und es wieder so toll war, zieht es mich wieder aufs Wasser, also ab damit auf die wishlist. Ein Anbieter ist z.B. Elbgänger

 

2. Amphibienbus alias halb Bus, halb Fähre. Warum lange schreiben, ich habe vor Beendigung dieses Satzes Nägel mit Köpfen gemacht, am 2.8. stechen wir in die Elbe. Ich berichte! Informieren könnt ihr Euch derweil hier.


Entdeckt und gemerkt

#4 Mit Vergnügen Hamburg. Dort findet ihr nicht nur Veranstaltungstipps, sondern unter dem Navigationspunkt „Serien“ lokal kolorierte, liebevoll recherchierte, außergewöhnliche und szenige Beiträge, wie z.B. (Hilfe, ich kann mich gar nicht entscheiden…)

  • Kleine geile Firmen// mit neuen Hamburger Startups“
  • Netzvergnügen// ausgesuchte witzige Webbeiträge. Unbedingt angucken: Der Beitrag # 69, da findet ihr auf dem U- und S-Bahn Plan hinterlegt wie hoch der durchschnittliche Mietspiegel an den Haltestellen ist…
  • Orte hoch 3// mit dem ein oder anderen Insidertipp in den Stadtteilen, auf ein Astra mit…// mit kleinen Interviews oder Cool auch //Clubs von gestern
  • Und für mich natürlich extremst wichtig: //Zu Tisch//

…schaut selbst, hier ist der Link!! Es gibt übrigens auch mit Vergnügen Berlin!


Restaurantszene

# 3 Nina geht aus I. Erprobt und empfehlenswert.

  • Brachmanns Galeron. Schwäbsche Klassiker in der Hein-Hoyer-Straße im Herzen Paulis. Entspanntes  Ambiente, köstlich und bezahlbar. Montags ist Maultaschentag. Ich habe sowohl die geschmelzten als auch die gerösteten probiert und kann sie nur empfehlen. www.brachmanns-galeron.de                
  • Restaurant Kleine Brunnenstraße mitten in Ottensen. Tolle Karte mit feinen Zutatenkompositionen. Das einzige kleine Manko aus meiner Sicht ist, dass die Tische relativ nah beieinander stehen. Und es ist auch jeder Tisch besetzt! Spricht für die Küche und wird somit natürlich trotzdem empfohlen. Also, unbedingt vorab reservieren. www.kleine-brunnenstrasse.de                                                                                                                           01/2016     

Was man in hamburg gemacht haben muss PT.I

#2 Einen Spaziergang am Falkensteiner Ufer. Herrlich und absolute Naherholung zwischen Blankenese und Rissen. Mit dem Fahrrad oder mit dem Auto (Parkplatz Wittenberge) erreichbar laden lange Elbstrände zum Spazieren, Buddeln und Sinnieren ein. Und mit viel Glück kommt noch der ein oder andere dicke Pott vorbei, immer beeindruckend. Nase in den Wind halten und tief durchatmen!

Von unserem ersten Besuch schwärmen wir noch heute. Wir hatten an einem Sommertag unter der Woche frei und spontan wurde das Wetter gut. Mit Picknickkorb bewaffnet haben wir uns dann auf den Weg gemacht, nichtsahnend was uns nur 15 Autominuten von uns entfernt erwartet: ein nahezu leerer Strand und das idyllische Bild, wie ein Mädchen ihr Pferd in der Elbe abkühlt. Heeerrrlich! Auch für Hundebesitzer ein echter Spaziertraum. Bei schlechterem Wetter Gummistiefel nicht vergessen!


Für den nächsten geselligen Abend

#1 private beer tasting. Ich möchte hier gar keine Schleichwerbung machen, aber wir haben letztes Jahr den Getränkehandel Graef entdeckt. Und der ist einen Besuch wert, weil:

1. Es gibt dort ein riesen Angebot an Wassersorten, alle möglichen Säfte und Limonaden. Ich habe mir da eine bunte Kiste zusammengestellt, one limo a day keeps sorrows away ;-)

2. Der Laden hat sehenswerte Deko wie z.B. ein großes Flugzeug oder menschengroße Figuren.

3. Kinder fahren entspannt in Premium-Einkaufswagen wie Gabelstapler, Feuerwehrauto etc.

3. Und unser Tipp: stellt eine wilde Auswahl an Biersorten zusammen und macht abends mit Freunden ein kleines Tasting. Inklusive Bewertung durch Notenvergabe. Bringt irre Spaß und eine fröhliche Runde.