Lieblingsgericht: Schwäbsche Suppe

Schwäbsche Suppe mit Spätzle, Knuspermaronen und Röstzwiebeln

Diese Suppe klingt so bodenständig, ist aber einfach nur lecker. Punkt. Sie gehört zu meinen Lieblingsgerichten, ist familientauglich, für mich ein absoluter Stimmungsheber und kommt mehrmals im Jahr auf den Tisch. Hervorragend natürlich bei kalten Temperaturen.

Am allerleckersten schmeckt sie natürlich mit einer frischen Rinderbrühe (Rezept siehe ganz unten), die ihr schon fertig haben müsst. Nur dann ist das Rezept 24 kompatibel. Aber ist die Suppe erst einmal finished ist das Gericht ruckizucki fertig.

 

Rein da

1-1,5 l frische Rinderbrühe (Rezept siehe unten)

vakuumverpackte Maronen (findet ihr in gut sortierten Supermärkten ganzjährig in der Gemüseabteilung)

1 Paket Spätzle aus dem Kühlregal (die Marke H….lein)

1 große Zwiebel

Butterschmalz

1 TL Zucker

2 kleinere und eine größere Pfanne, 1 Topf für die Suppe(für 3-4 Personen)

 

Und so geht’s:

Zuerst die Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden, mit Butterschmalz in eine beschichtete Pfanne geben, mit Pfeffer und Salz würzen und schön anbraten.

Dann kommen die Spätzle mit ordentlich Butterschmalz in die größere Pfanne und werden ca. 10 Minuten knusprig braun angebraten.

Achtung, sowohl die Zwiebeln als auch die Spätzle bitte immer wieder wenden damit sie nicht zu braun werden ;-).

 

Parallel die Suppe erwärmen.

 

Für die Maronen etwas Butterschmalz in der letzten Pfanne auslassen und die Maronen darin leicht zerbröselt auf kleiner Stufe ebenfalls 10 Minuten garen. Danach den Zucker über die Maronen geben und noch einmal 1-2 Minuten karamellisieren bis sie knusprig sind und etwas erhärten, dabei stets umrühren.

Fertig! Nun muss nur alles zusammengefügt werden und wohl bekomme es!

 

Rinderbrühe nach meiner Mutter

Ca. 2 l kaltes Wasser in einen Topf geben, eine Beinscheibe (ich nehme gern noch weiteres Suppenfleisch oder eine weitere Beinscheibe dazu damit die Brühe kräftiger wird) und ein Bund klein geschnibbeltes Suppengemüse und mit viel Lauch und vor allem frischem Maggikraut, auch als Liebstöckel bekannt. Das bekommt ihr an Gemüseständen auf dem Markt und es ist die wichtigste Zutat der Suppe.

 

Ca. 2-3 Stunden köcheln lassen. Zwischendurch den Schaum abnehmen. Am Ende, und das ist wichtig, das zerkochte Gemüse gut ausdrücken. Wenn die Suppe noch zu wenig Geschmack hat ein wenig nachsalzen. Funktioniert analog mit einem Suppenhuhn!